Nachlese zum Neujahrskonzert 2026

Neujahrskonzert 2026 in der evang. Kirche in Heusweiler – ein Feuerwerk der Musik!
Das diesjährige Neujahrskonzert veranstaltete die Aktion Kultur Heusweiler wie im Vorjahr zusammen mit der Kirchengemeinde Oberes Köllertal in der evangelischen Kirche Heusweiler. Mit der Stiftung europäische Kultur und Bildung, dem Richard-Wagner-Verband Saar, der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saar und der Europa-Union Saar konnten wieder die vier Kooperationspartner des Vorjahres für die Gestaltung eines qualitativ anspruchsvollen Programms gewonnen werden.
Die Konzertankündigung versprach ein „Feuerwerk der Musik mit Werken von Händel, Vivaldi, Mozart, Paul Dukas und Emmanuel Chabrier“ – und genau dieses Feuerwerk wurde dem Publikum in glänzender Weise geboten. Dafür sorgten die Musiker der „Saarfagotte“ unter Leitung von Prof. Guilhaume Santana (HfM Saar) und der Fagottklasse von Prof. Julien Hardy vom Conservatoire de Paris, die im Rahmen eines Austauschprogramms für einige Tage an der HfM Saar zu Gast waren und das Konzert in Heusweiler als krönenden Abschluss gemeinsam gestalteten.
Die zwölf Fagottisten musizierten in wechselnden Formationen, ließen die „Fanfare de Peri“ von Paul Dukas von der Empore erklingen und gestalteten zum Abschluss Händels Feuerwerksmusik gemeinsam, wirkungsvoll verstärkt durch Pauken. Mit Händel und dem „Einzug der Königin von Saba“ wurde das Programm majestätisch-feierlich eröffnet. Nach Vivaldis Concerto grosso folgte mit Mozarts Serenade Eine kleine Nachtmusik das spieltechnisch anspruchsvollste Werk. Begeisternd waren Spielfreude, Virtuosität und das perfekte Zusammenspiel der jungen Musiker. Emmanuel Chabriers feurige España, rhythmisch von der Handtrommel begleitet, setzte schließlich einen besonderen musikalischen Akzent.
Mit langanhaltendem, begeistertem Applaus würdigte das zahlreich erschienene Publikum die Darbietung, den die Musiker sichtlich genossen und mit einer Zugabe erwiderten.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Guilhaume Santana, der sowohl für das Konzertprogramm als auch die Arrangements verantwortlich zeichnete, die deutsch-französische Kooperation organisierte und das Publikum mit kenntnisreichen Erläuterungen durch den Abend führte. Großer Dank gebührt auch der Kirchengemeinde, die den wunderbaren Kirchenraum als wohltemperierte Spielstätte für das Konzert zur Verfügung stellte.

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