Nachlese zum 3. Studiokonzert der Aktion Kultur

Mit einem kurzfristig ins Frühjahrsprogramm aufgenommenen Konzert setzte die Aktion Kultur Heusweiler am 13. Juni 2026 ihre erfolgreiche Studio-Reihe fort. Im Festsaal des Dorfgemeinschaftshauses Holz präsentierten sich Ensembles der Kammermusikklasse von Frau Professorin Tatevik Mokatsian (Hochschule für Musik Saar) in Vorbereitung auf ihre anstehenden Masterprüfungen einem interessierten Publikum.
Auf dem Programm standen das Klaviertrio d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Sonatine für Violoncello und Klavier von Zoltán Kodály, die erste der drei Romanzen für Violine und Klavier von Clara Schumann sowie ihr Klaviertrio g-Moll. Die jungen Musikerinnen überzeugten mit hoher musikalischer Qualität, großer Ausdruckskraft und beeindruckendem Zusammenspiel.
Die Aktion Kultur Heusweiler dankt Frau Professorin Tatevik Mokatsian für die Anregung und die hervorragende Zusammenarbeit. Ebenso gilt der Dank den Musikerinnen für ihre eindrucksvollen Darbietungen sowie den Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und ihre Unterstützung.
Das Konzert fand in Kooperation mit der Hochschule für Musik Saar und der Gemeinde Heusweiler statt. Beim anschließenden Umtrunk bot sich Gelegenheit zu anregenden Gesprächen zwischen Gästen und Künstlerinnen.

Nachlese zur musikalischen Lesung „Wir Nachkriegs-Kinder“

Die Aktion Kultur Heusweiler hatte am Sonntag, dem 7. Juni 2026, zur musikalischen Lesung „Wir Nachkriegs-Kinder“ ins Dorfgemeinschaftshaus Holz eingeladen. Die von der Stiftung europäische Kultur und Bildung geförderte Veranstaltung stieß auf großes Interesse und lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Sie erlebten einen abwechslungsreichen Abend voller Erinnerungen, Musik und lebendiger Zeitgeschichte.
Hans Bollinger nahm das Publikum mit auf eine Reise in seine Kindheit im Bliesgauer Ort Wörschweiler. Mit viel Charme, Humor und persönlichen Geschichten schilderte er das Leben in den Jahren nach dem Krieg. Seine authentischen Erzählungen ließen die damalige Zeit lebendig werden. Neben diesen Erinnerungen berichtete Hans Bollinger auch von seinen späteren Reisen durch Polen. Seine Geschichten bewegten, sorgten für heitere Momente und luden zugleich zum Nachdenken ein.
Für die passende musikalische Begleitung sorgten Hans Bollinger mit Gitarre und Gesang sowie Daniel Bollinger an der Klarinette. Die Musik ergänzte die Erzählungen auf stimmungsvolle Weise und ließ ernste, bewegende, aber auch heitere Erinnerungen lebendig werden. So entstand ein abwechslungsreicher Abend, der das Publikum gleichermaßen berührte und unterhielt.
Zum Abschluss erklang ein jiddisches Lied, das den Abend auf besondere Weise abrundete und bei vielen Gästen nachwirkte. Der lang anhaltende Applaus zeigte, wie sehr die Kombination aus Erinnerungen, Musik und Bildern das Publikum angesprochen hatte.
Der Veranstalter dankte der Stiftung europäische Kultur und Bildung für die Unterstützung dieser musikalischen Lesung, Hans und Daniel Bollinger für die eindrucksvolle Gestaltung des Abends sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die durch ihr großes Interesse zum Gelingen dieser besonderen Veranstaltung beigetragen haben. Ein Abend, der Geschichte lebendig machte und bei vielen Besucherinnen und Besuchern noch lange nachwirken wird.