Neujahrskonzert 2026 in der evang. Kirche in Heusweiler – ein Feuerwerk der Musik!
Das diesjährige Neujahrskonzert veranstaltete die Aktion Kultur Heusweiler wie im Vorjahr zusammen mit der Kirchengemeinde Oberes Köllertal in der evangelischen Kirche Heusweiler. Mit der Stiftung europäische Kultur und Bildung, dem Richard-Wagner-Verband Saar, der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saar und der Europa-Union Saar konnten wieder die vier Kooperationspartner des Vorjahres für die Gestaltung eines qualitativ anspruchsvollen Programms gewonnen werden.
Die Konzertankündigung versprach ein „Feuerwerk der Musik mit Werken von Händel, Vivaldi, Mozart, Paul Dukas und Emmanuel Chabrier“ – und genau dieses Feuerwerk wurde dem Publikum in glänzender Weise geboten. Dafür sorgten die Musiker der „Saarfagotte“ unter Leitung von Prof. Guilhaume Santana (HfM Saar) und der Fagottklasse von Prof. Julien Hardy vom Conservatoire de Paris, die im Rahmen eines Austauschprogramms für einige Tage an der HfM Saar zu Gast waren und das Konzert in Heusweiler als krönenden Abschluss gemeinsam gestalteten.
Die zwölf Fagottisten musizierten in wechselnden Formationen, ließen die „Fanfare de Peri“ von Paul Dukas von der Empore erklingen und gestalteten zum Abschluss Händels Feuerwerksmusik gemeinsam, wirkungsvoll verstärkt durch Pauken. Mit Händel und dem „Einzug der Königin von Saba“ wurde das Programm majestätisch-feierlich eröffnet. Nach Vivaldis Concerto grosso folgte mit Mozarts Serenade Eine kleine Nachtmusik das spieltechnisch anspruchsvollste Werk. Begeisternd waren Spielfreude, Virtuosität und das perfekte Zusammenspiel der jungen Musiker. Emmanuel Chabriers feurige España, rhythmisch von der Handtrommel begleitet, setzte schließlich einen besonderen musikalischen Akzent.
Mit langanhaltendem, begeistertem Applaus würdigte das zahlreich erschienene Publikum die Darbietung, den die Musiker sichtlich genossen und mit einer Zugabe erwiderten.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Guilhaume Santana, der sowohl für das Konzertprogramm als auch die Arrangements verantwortlich zeichnete, die deutsch-französische Kooperation organisierte und das Publikum mit kenntnisreichen Erläuterungen durch den Abend führte. Großer Dank gebührt auch der Kirchengemeinde, die den wunderbaren Kirchenraum als wohltemperierte Spielstätte für das Konzert zur Verfügung stellte.
Nachlese zum Adventskonzert mit Musik des französischen und deutschen Barock
Die Aktion Kultur Heusweiler hatte zur Gestaltung ihres diesjährigen Adventskonzerts zwei Ensembles mit Studierenden der Hochschule für Musik Saar für den 11. Dezember in die kath. Kirche St. Josef in Holz eingeladen. Das Barockensemble unter der Leitung von Mechthild Blaumer sowie das Vokalensemble unter der Leitung von Lutz Gillmann, der zugleich die Gesamtleitung des Konzerts innehatte, präsentierten ein großartiges adventliches Programm mit Werken des französischen und deutschen Barock. An der Aufführung waren insgesamt elf Musikerinnen und Musiker beteiligt, darunter fünf Streicher sowie fünf Sängerinnen und Sänger.
Bereits die klösterlich-feierlich anmutende Intrada mit zwei Sängerinnen, die in ein gemeinsam mit den Besuchern gesungenes Eingangslied „Herr, send herab uns deinen Sohn“ einmündete, setzte den Duktus des Konzerts, der in einem großen Spannungsbogen über gut eineinhalb Stunden aufrechterhalten wurde.
Den größten Raum nahmen die siebenteiligen „O-Antiphonen des Advent“ von Marc-Antoine Charpentier (1643 – 1704) und das prächtige „Magnificat“, das seinem Zeitgenossen Dieterich Buxtehude (1637 – 1707) zugeschrieben wird. Ergänzt und verbunden wurden die musikalischen Elemente in einer eindrücklichen szenischen Inszenierung, mit wechselnden Aufstellungen der Musiker, mit kurzen Texten, teils liturgischer Art, und mit mehreren gemeinsam mit dem Publikum gesungenen adventlichen Liedern. Alles koordiniert und dirigiert von Lutz Gillmann an der eigens aufgestellten Blockorgel. So wurde eine wunderbare Verbindung zwischen den Musikern und den Zuhörern aufgebaut, die immer eine wesentliche Bedingung für das Erleben von Musik darstellt.
Der lang anhaltende Applaus am Ende des Konzerts war der wohlverdiente Dank an die Musikerinnen und Musiker für eine Darbietung voller jugendlichen Elans, gesanglicher und instrumentaler Ausdruckskraft sowie tiefer Empfindung. Zugleich spiegelte er das beglückende Gefühl wider, als Zuhörerin oder Zuhörer selbst Teil des musikalischen Geschehens gewesen zu sein. Ein großes Kompliment gilt den Ausführenden, ein herzlicher Dank den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern sowie der Kirchengemeinde für die Bereitstellung der adventlich einladend illuminierten Kirche als Aufführungsort dieses außergewöhnlichen Konzerts. Erneut bestätigte sich, dass der Raum mit seinen ausgewogenen Proportionen und seiner angenehm tragenden Akustik hervorragend für derartige Konzerte geeignet ist.
GWH fördert musikalische Grundausbildungan Heusweiler Grundschulen mit kommpowerCent 2024
Mit dem Förderprogramm kommpowerCent geben die Gemeindewerke Heusweiler (GWH) einen Teil ihres wirtschaftlichen Erfolges aus der Stromvertriebssparte an die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde zurück. Jährlich werden durch die kommpowerCent-Aktion 6.000 Euro für soziale, sportliche und kulturelle Projekte bereitgestellt. Ziel ist es, das vielfältige Engagement in der Gemeinde nachhaltig zu unterstützen.
Für das Jahr 2024 erhielt der Verein Aktion Kultur Heusweiler e.V. eine Förderung von 950 Euro für sein Projekt „Musikalische Grundausbildung an den Heusweiler Grundschulen“. Seit 2012 ermöglicht das Projekt Kindern ab der zweiten Klasse eine vertiefte musikalische Ausbildung in den Bereichen Singen, Rhythmus, Bewegung/Tanz und elementares Instrumentalspiel. Ergänzt wird das Angebot durch das kreative „Trashdrumming“, das neben musikalischen Grundlagen auch Teamgeist und Gruppenerlebnisse fördert.
Am 27. November 2025 überzeugten sich Bürgermeister Thomas Redelberger und GWH-Geschäftsführer Torsten Schramm persönlich von der Wirkung der Förderung. Sie besuchten eine Unterrichtsstunde von Dipl.-Musikerzieherin Svitlana Aldoshyna (HfM Saar) und konnten die Kinder beim Singen und bei Rhythmusübungen erleben. Die Freude und Begeisterung der Schülerinnen und Schüler machten deutlich, wie wertvoll dieses Angebot für ihre musikalische und persönliche Entwicklung ist.
„Es ist ein tolles Projekt, das wir sehr gerne fördern“, betonte Torsten Schramm. Auch Bürgermeister Redelberger hob die Bedeutung kultureller Bildung hervor, die Kindern kostenfrei zugänglich gemacht wird und das kulturelle Leben in Heusweiler bereichert.
Bild von links – Bürgermeister Thomas Redelberger, Julia Neiser-Mohm (Grundschule Heusweiler), Svitlana Aldoshyna, Silke Blasius (Grundschule Holz), Sabine Zimmer (Grundschule Holz), Günter Bost (Aktion Kultur Heusweiler e.V.), Torsten Schramm (GWH)
Nachlese zum Konzert von „La Bande Baroque“ am 19. 10. 2025 in der evang. Kirche in Wahlschied
„La Bande Baroque goes London“ – so lautet der Titel des neuen Programms des Ensembles, das sich der sogenannten „Alten Musik“ und ihrer historischen Aufführungspraxis verschrieben hat. Auf Einladung der Aktion Kultur Heusweiler spielte sie dieses Programm zum Start erstmals öffentlich in der evang. Kirche in Wahlschied, die sich für diese Musik räumlich wie klanglich hervorragend geeignet erwies.
Es musizierten: Anne Clement (Blockflöte und Viola da Gamba), Christina Ewald (Blockflöte und Gesang) sowie Štefan Iľaš am Cembalo.
Die musikalische Reise ins London des 17. / 18. Jahrhunderts, die von Anne Clement und Štefan Iľaš fachkundig und mit viel Neuigkeitswert moderiert wurde, war geprägt durch eine große Vielfalt meist kürzerer Musikstücke von heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Komponisten. Sie verbrachten alle eine längere Zeit ihres musikalischen Wirkens in London, hatten aber oft ihre Wurzeln in anderen Regionen der damals schon länderübergreifend geprägten europäischen Musikwelt. Aber London hatte eine besondere Anziehungskraft auf die begabtesten Musiker und wurde so zum Schmelztiegel vieler unterschiedlicher kompositorischer Stilrichtungen.
Das Konzert in Wahlschied hat demonstriert, dass es sich lohnt, diese Musik wieder zu entdecken und dem heutigen Publikum nahe zu bringen. Der üppige, begeisterte Applaus des leider etwas raren Publikums bestätigte dies ganz augenscheinlich. Die Begeisterung des Publikums war aber nicht nur der Musik zuzuschreiben, sondern mindestens ebenso der sehr lebendigen Präsentation durch das sehr sympathisch auftretende Ensemble. Es gelang ihm von Anfang an, die Zuhörer mit seiner ausdruckstarken Darbietung für die Eleganz und Leidenschaft der Barockmusik einzunehmen und in Spannung zu halten. Großes Kompliment! Dies gilt auch uneingeschränkt trotz des erkältungsbedingten Totalausfalls der Singstimme, die in zwei Musikstücken ganz kurzfristig instrumental ersetzt werden musste, was dann auch problemlos funktionierte – gute Musiker reagieren eben flexibel!
Die Aktion Kultur Heusweiler dankt der evang. Kirchengemeinde Oberes Köllertal und ihrer Pfarrerin, Frau Kerstin Marx, auch im Namen der Musiker ganz herzlich für die freundliche Unterstützung, insbesondere für die Überlassung des wunderbaren Kirchenraums als Spielstätte für das Konzert und die sehr wertvolle, ganz praktische Hilfe durch ihren Küster, Herrn Jörg Brück. Wir wünschen dem Ensemble „La Bande Baroque“ nach dem gelungenen Start mit ihrem neuen Programm bei den kommenden Auftritten viel Erfolg und viele begeisterte Zuhörer.
Bilder und SZ-Artikel zum Abschiedskonzert von Susan Ebrahimi und Wolf Giloi
Auszug Saarbrücker Zeitung


Nachlese Klavierrezital Jonas Stark in Heusweiler am 21.09.2025
Diesem Klavierrezital mit dem 27-jährigen Ausnahmepianisten hat seine saarländische Fangemeinde mit großer Erwartung entgegengesehen. Hatte er doch gerade erst mit seinem außerordentlichen Erfolg beim Internationalen Beethovenwettbewerb in Wien im Juni 2025 für großes Aufsehen gesorgt. So konnte Jonas Stark sein aktuelles Klavierprogramm im restlos ausverkauften Rathausfestsaal der Gemeinde präsentieren. Ein musikalisch und pianistisch sehr vielfältiges und anspruchsvolles Programm über verschiedene Zeitepochen vom Barock mit Scarlatti und Bach, über die Wiener Klassik mit Beethoven, die Romantik mit Schumann bis zur Modernen mit Béla Bartók.
Auf der Bühne erlebten die Besucher einen exzellenten Pianisten, selbstsicher und zupackend im Klavierstil, sympathisch und dem Publikum freundlich zugewandt.
Inhaltlich lassen sich die Eindrücke am besten schildern an Hand der Waldsteinsonate von Beethoven. Diese Sonate setzt eine besondere Marke in der Entwicklung der europäischen Klaviermusik. Jonas spielte sie denn auch als eine seiner absoluten Lieblingskompositionen am Ende seines Rezitals. Trotz der immensen technischen Anforderungen dieses Werks – z.B. im letzten Satz die langen Triller-Passagen parallel zur Melodieführung oder die Oktaven-Glissandi – hatte man immer den Eindruck, dass ihm das alles leicht und wie selbstverständlich von der Hand ginge. Nie gab es Momente einer pianistischen Selbstdarstellung, immer ging es um die möglichst authentische Wiedergabe der vom Komponisten vorgezeichneten Musikidee in ihren vielen wechselnden Stimmungen und Ausdrucksformen. Salopp formuliert: Jonas spielte nicht Klavier, er spielte Beethoven, wie man es schon wohltuend beim Wettbewerb in Wien im Vergleich zu manchen Mitbewerbern beobachten konnte.
Diese wie selbstverständlich wirkende Spielweise und das sympathische Auftreten verfehlten nicht die Wirkung beim Publikum. Es war während des gesamten Auftritts aufmerksam gespannt, kein Räuspern, kein Husten, volle Konzentration auf die Bühne, bis sich nach dem Prestissimo am Ende des Rondos die Anspannung in langem begeistertem Applaus entlud. Jonas nahm dies mit sichtlich großer Freude entgegen. Und dann gab es als Dank für den Applaus und zur Entspannung des Publikums mit dem Allegretto in c-Moll von Schubert noch einen Zuschlag, bevor es auf den Nachhauseweg ging mit dem schönen Gefühl, mit vielen anderen zusammen einen unvergesslichen Musikgenuss erlebt zu haben.
Die Veranstalter und Kooperationspartner des Rezitals – die Aktion Kultur Heusweiler, die Stiftung europäische Kultur und Bildung, der Richard-Wagner-Verband Saarland und die Gemeinde Heusweiler – blicken ebenfalls mit großer Freude auf ein außergewöhnliches Ereignis zurück, wünschen Jonas Stark weiter viel Glück und Erfolg auf seinem exponierten Weg und werden ihn mit viel Spannung und großer Sympathie weiter begleiten.
Text: Günter Bost, Aktion Kultur Heusweiler



Nachbericht zum „Drummingprojekt“
Nachbericht zum „Drummingprojekt“ an den Grundschulen Heusweiler und Holz im Schuljahr 2024/2025
Ich möchte hiermit meine Erfahrungen und meine Arbeit für das „Drummingprojekt“ im Schuljahr 2024/25 schildern.
Bei den jungen Schülerinnen und Schülern, die bislang keinerlei Berührungspunkte mit dem Thema „Trommeln“ hatten, stand es für mich im Vordergrund, den Teilnehmenden zu zeigen, wie man dies am besten erlernt und alle verstehen worum es geht. Ziel war außerdem, primär Freude am Spielen sowie Motivation zu fördern.
Das ist recht zügig gelungen. Selbst Kinder, die zunächst eher zurückhaltend wirkten, waren schnell motiviert und hatten sichtlich viel Spaß dabei. Es ging bei der Basis zunächst darum, spielerisch verschiedene Techniken zu erlernen und sie direkt praktisch in unterschiedlichen Rhythmen umzusetzen und zu verstehen, was beim Trommeln tatsächlich passiert.
Sehr wichtig ist mir auch, folgende Dinge in den Kurs mit einfließen zu lassen, wie zum Beispiel: Ausprägung der kognitiven Fähigkeiten, Stärkung des Selbstbewusstseins, Stärkung der Konzentration und Stärkung der sozialen Kompetenzen durch Arbeit im Kollektiv. Meiner Ansicht nach ist es wichtig zu betonen, dass in allen genannten Bereichen über das Schuljahr hinweg ein deutlicher Fortschritt bei den Schülerinnen und Schülern feststellbar war.
Es wurden zahlreiche Rhythmen gemeinsam erarbeitet und auf verschiedene Zonen der Regentonne verteilt (teilweise auch auf zwei Regentonnen pro Schüler/in). Das erforderte zunächst Konzentration, Ausdauer und auch haptische Herausforderungen, die jedoch allen Schülerinnen und Schülern gelungen ist. Diese Erfahrung bestärkt zudem meinen wichtigen Ansatz im Umgang mit Lernsituationen für junge Menschen: die Stärkung der sozialen Kompetenzen.
Zu Beginn des Kurses fiel es einigen Schülerinnen und Schülern nicht so leicht, etwas Geduld aufzubringen, wenn andere etwas länger brauchten, um eine neue Rhythmik zu erlernen. Nachdem ich das erklärt hatte und mit den Schülerinnen und Schülern besprochen hatte, wie wichtig Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sind, begannen die Teilnehmer/innen, miteinander zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Dies wurde als sehr förderlich für die Entwicklung sozialer Kompetenzen angesehen. Gruppen entwickelten sich schnell positiv und sozial interagierend.
Auch bei Konzentration und Geduld gab es deutliche Steigerungen. Zum Schuljahresende konnten wir eine festere, komplexere Form mit verschiedenen Rhythmen und Takten erarbeiten, die wir erfolgreich bei einem Abschlusskonzert an der Grundschule Holz vor Eltern und Lehrer/innen präsentierten.
Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Projekt, bei dem die Schüler/innen vor allem viel Spaß, Motivation, Gruppendynamik, Konzentration, soziale Kompetenz, haptische Fähigkeiten und Selbstbewusstsein mitnehmen konnten. Das zeigt erneut, dass „Trommeln“ weit mehr ist als das Erlernen eines Instruments.
Heusweiler, 15. 7. 2025, Marc Bollow, Drumminglehrer
Bericht über das Grundschulprojekt „Musik mit allen Sinnen“ im Schuljahr 2024/2025
Auch in diesem Schuljahr wurde der Unterricht “Musik mit allen Sinnen” mit Abschlusskonzerten an allen drei Grundschulen in Heusweiler – Dilsburg, Eiweiler und Holz beendet. Dabei zeigten die Kinder auf der Bühne die Bandbreite, die sie in den Musikstunden erlernten, erarbeiteten und erlebten. Eltern, Großeltern und andere Gäste hatten dadurch die Möglichkeit, einen Einblick in unsere Arbeit zu bekommen.
Das Thema der diesjährigen Konzerte war “Zauberwald“.
Nach einem schönen Begrüßungslied tauchte das Publikum Schritt für Schritt – oder vielmehr Lied für Lied – in die Fantasiewelt mit fröhlichen Gruselgeistern, geheimnisvollen Schatten, tanzenden Lichtern, ungewöhnlichen Träumen und Märchengestalten ein.
Auf der Bühne wurde gesungen, getanzt, gerappt und mit Rhythmus gearbeitet. Die Kinder wurden dabei von Klavier und Gitarre begleitet.
Jede Klasse übernahm einen Teil des Konzerts, den sie eigenständig vorbereitete, und ohne Generalprobe erlebten alle gemeinsam ein gelungenes Gesamtergebnis. Dies wurde bei jedem Konzert warmherzig vom Publikum aufgenommen.
Dieses Erleben und die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, am Ende des Schuljahres mit einem musikalischen Konzert auf die Bühne zu kommen, sind von großer Bedeutung.
Im Verlauf des Schuljahres sammeln die Kinder zunehmend Erfahrungen im Einsatz ihrer Stimme und in der Intonation. Es werden viele Lieder gelernt, die mit großem Engagement gesungen werden. Auch Sprechstücke mit Bodypercussion gehören zum Programm. Dabei sprechen die Kinder interessante Texte im Rhythmus und begleiten sie mit Klatschen, Patschen, Stampfen und Schnipsen. Die elementaren Musikinstrumente, die die Schülerinnen und Schüler kennenlernen, können sowohl zur rhythmischen Begleitung als auch zur Erzeugung experimenteller Klänge genutzt werden, die eine Geschichte erzählen oder untermalen. Bewegung und die Wahrnehmung des eigenen Körpers gehören dabei zu den sehr wichtigen Elementen des gesamten Prozesses, da der Körper bei allen Aufgaben aktiv mitwirkt. Und der Tanz kann auf seine besondere Weise die Emotionen und die Gefühle zum Ausdruck bringen.
In allen Bereichen, in denen die Arbeit im Unterricht “Musik mit allen Sinnen” stattfindet, haben die Kinder die Möglichkeit, das Eigene einzubringen.
Diese Zusammenarbeit ist nicht nur kreativ, musikalisch und künstlerisch, sie fördert die individuelle persönliche Entwicklung der Kinder sowie soziale Kompetenzen und das respektvolle Miteinander.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dieses Projekt fortzusetzen und noch mehr Kinder dafür zu begeistern. Ein herzliches Dankeschön an alle, die daran mitgewirkt haben! Es wäre schön, wenn die Musikalische Grundausbildung in den Schulen auch mehr interessierte Erwachsene ansprechen und für eine Förderung des Projektes gewinnen könnte.
Weitere Informationen: www.aktion-kultur-heusweiler.de Heusweiler, 15. 07. 2025 Svitlana Aldoshyna, Musikpädagogin
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Pressemitteilung der HfM zum Konzert von Jonas Stark am 21.09.2025
Der junge Pianist Jonas Stark, Absolvent der Hochschule für Musik (HfM) Saar, wurde beim 17. Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb Wien mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Der Internationale Beethoven Klavierwettbewerb Wien ist der älteste internationale Klavierwettbewerb Österreichs und zählt zu den renommiertesten Musikwettbewerben weltweit. Er wurde vor über 60 Jahren gegründet und wird von der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien veranstaltet.
Zur Teilnahme am 17. Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb Wien hatten sich über 300 Talente aus 32 Nationen angemeldet. Nach einer Vorauswahl und einer Online-Videorunde wurden von der internationalen Jury 21 herausragende junge Pianistinnen und Pianisten ausgewählt. Sie stellten ihr Können ab dem 16. Mai 2025 unter Beweis. Insgesamt wurden von der Jury fünf Preise vergeben: ein erster Preis, zwei zweite Preise und zwei Sonderpreise.
Jonas Stark schloss sein Klavierstudium 2018 mit dem Bachelor bei Professor Thomas Duis an der HfM Saar ab. Ein Jahr zuvor hatte er beim Walter-Gieseking-Wettbewerb der Hochschule für Musik Saar den 1. Preis gewonnen. Seinen Master sowie das Professional Diploma machte Jonas Stark bei Professor Ian Fountain an der Royal Academy of Music in London. Seit 2021 studiert Jonas bei Professor Roland Krüger in der Soloklasse der Musikhochschule Hannover, wo er seit 2023 auch einen Lehrauftrag für Klavier innehat. Jonas Stark ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbe, darunter des Hong Kong International Piano Competition (2022), des Internationalen Schubert Wettbewerbs in Dortmund 2021 (3. Preis) sowie des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München 2022 (Sonderpreis) und des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ 2014 (1. Bundespreis und zwei Sonderpreise). Der 1998 geborene Pianist konzertierte bereits in ganz Deutschland, in Frankreich, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Irland, Polen, der Slowakei, Österreich, der Schweiz, Italien, Russland, China und Australien. Als Solist in Klavierkonzerten hat er unter anderem mit den Heidelberger Philharmonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, den Duisburger Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie, dem Münchener Kammerorchester und der Haydn Philharmonie unter der Leitung von Marin Alsop, Marcus Bosch, Martin Fratz, Dietger Holm und Kahchun Wong gespielt. Jonas ist Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des DAAD, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Hans-und-Ruth-Giessen-Stiftung und des Countess of Munster Musical Trust.
Sonntag, 21. September 2025, 17 Uhr: Klavierrezital mit Jonas Stark im Rathausfestsaal Heusweiler
Nach seinen Solo-Auftritten 2021 und 2022 kommt Jonas Stark auch in diesem Jahr wieder zu einem Klavierrezital nach Heusweiler. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Domenico Scarlatti, Maurice Ravel, Robert Schumann und als Hauptwerk die „Waldstein-Sonate“ C-Dur, op. 53 von Ludwig van Beethoven. Veranstalter ist die Aktion Kultur Heusweiler e.V. in Kooperation mit der Stiftung europäische Kultur und Bildung und der Gemeinde Heusweiler.
Karten zu 15 Euro unter www.aktion-kultur-heusweiler.de, an der Abendkasse und im VVK bei Schreibwaren Mariani (Saarbrücker Straße 62, Heusweiler) und Schreibwaren Am Markt (Holzer Platz 3, Holz).
Pressefotos (Copyright: Sören L. Schirmer)




































